Die meisten Family Offices glauben, sie würden die nächste Generation vorbereiten. Die Beweise deuten darauf hin, dass sie etwas wesentlich Bescheideneres tun: Sie beziehen die Erben in die Unternehmensführung ein, ohne sie darauf vorzubereiten, sich daran zu beteiligen. Die Unterscheidung ist wichtig, denn Präsenz und Vorbereitung sind nicht dasselbe, und in der Lücke dazwischen kumuliert das Nachfolgerisiko.
Family Offices nehmen die Messung der Anlageperformance ernst. Von Benchmarks bis hin zur Gebührenverfolgung ist die Infrastruktur für die Investitionsmessung kontinuierlich, detailliert und zunehmend automatisiert. Wenden Sie dieselbe Frage auf die Unternehmensführung an - wie effektiv ist Ihr Vorstand, Ihr Familienrat, Ihre Aufsichtsfunktion? - und die Antwort ist eine andere. Die Strukturen mögen vorhanden sein, aber die Messung ist es oft nicht.
Die Schweiz bleibt eines der weltweit führenden Zentren für Privatvermögen. Ende 2024 verwalteten die Banken in der Schweiz 9,3 Billionen CHF an Vermögenswerten, nach Angaben der Schweizerischen Bankiervereinigung. Parallel dazu überwachte die Schweizer Vermögensverwaltungsbranche 3,45 Billionen CHF an Fondsvermögen im gleichen Zeitraum, wie die Asset Management Association Switzerland berichtet. Diese Fondsstrukturen sind zwar institutionell ausgerichtet, fließen aber letztlich in private Vermögensportfolios ein und verdeutlichen das Ausmaß des Kapitalverkehrs im Schweizer Finanzsystem.

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