Künstliche Intelligenz hält Einzug in die Vermögensverwaltung, aber die meisten Schwierigkeiten liegen im Backoffice der Informationen. Das Problem ist nicht, dass es an Modellen, Schnittstellen oder Anwendungsfällen mangelt. Das Problem besteht darin, dass ein Großteil des Privatvermögens immer noch in fragmentierten Berichten, uneinheitlichen Dokumentationen und parallelen Strukturen steckt, die nie für eine gemeinsame Betriebsansicht konzipiert wurden.
Die entscheidende Frage in der Schweizer Vermögensverwaltung ist nicht, ob künstliche Intelligenz den Berater ersetzen wird. Die wichtigere Frage ist, ob das Informationsumfeld kohärent genug ist, um Produktivitätsgewinne in der Praxis zu erzielen. KI hat Aufmerksamkeit erregt, weil sie Geschwindigkeit, Effizienz und Automatisierung verspricht. Der eigentliche Test ist, ob Informationen über Banken, Unternehmen, Anlageklassen und Dokumente hinweg in eine Form gebracht werden können, die in der täglichen Arbeit sichtbar, aktuell und nutzbar ist.
Künstliche Intelligenz hat die Phase des Experimentierens hinter sich gelassen und ist zu einer strukturellen Kraft geworden, die prägt, wie Vermögen geschaffen, verwaltet und erhalten wird. Ihre wirtschaftliche Relevanz ist nicht länger nur theoretischer Natur: Schätzungen zufolge könnte sie bis 2030 bis zu 15,7 Billionen USD zum globalen BIP beitragen, was etwa 14 % der weltweiten Wirtschaftsleistung entspricht; allein generative KI könnte davon jährlich zwischen 2,6 und 4,4 Billionen USD ausmachen.
Anfang März 2026 trafen sich Führungskräfte aus dem gesamten Finanzsektor in Zürich zu einer vom NZZ Finanzplatz veranstalteten Diskussion über die Zukunft der künstlichen Intelligenz im Finanzwesen. Unter den Teilnehmern war auch Ian Keates, CEO der Altoo AG. Was bei diesem Austausch deutlich wurde, war nicht die Begeisterung für einen weiteren technologischen Zyklus, sondern die Erkenntnis, dass etwas Strukturelleres im Gange ist. Künstliche Intelligenz ist bereits in der gesamten Branche angekommen. Die drängendere Frage ist, wie die Institutionen die Kontrolle behalten, sobald sie beginnt, Finanzentscheidungen auf sinnvolle Weise zu beeinflussen. Hier teilt Ian seine Gedanken über die Auswirkungen der KI in der
Beim Weltwirtschaftsforum in Davos geht es selten um Ankündigungen. Seine Bedeutung liegt in den informellen Gesprächen, in denen politische Führer, Zentralbanker, Regulierungsbehörden und Unternehmensleiter ihre Annahmen miteinander vergleichen. Im Jahr 2026 wurde bei diesen Gesprächen eine wachsende Spannung zwischen Ehrgeiz und institutioneller Kapazität deutlich. In den Bereichen Technologie, Finanzen und öffentliche Politik überstiegen die Erwartungen an die Systeme zunehmend das, was die Organisationen in der Lage sind, zu steuern, zu integrieren und zu erklären.
Aktuellen Statistiken zufolge haben Ihre wohlhabendsten Kunden wahrscheinlich ein recht einheitliches Persönlichkeitsprofil. Nach Untersuchungen von Wealth-X sind weltweit 89% der sehr vermögenden Privatpersonen (UHNWIs) männlich und im Durchschnitt 65 Jahre alt. In naher Zukunft werden jedoch mehr Frauen, Empfänger des Großen Vermögenstransfers und Wohlhabende, die gerade die Schwelle zum hohen Nettovermögen überschritten haben, zu den Vermögensbesitzern gehören. In diesem Artikel erfahren Sie, was Sie wissen sollten, um sich am besten für die digital-nativen Anleger von morgen zu positionieren.
Nehmen sich hre Kunden als Vermögensverwalter Ihre Ratschläge zum Herzen? Wenn nicht immer, haben sie wahrscheinlich gute Gründe dafür. Schließlich sind sie höchstwahrscheinlich durch analytisches Denken zu Wohlstand gekommen. Sie sollten nicht erwarten, dass sie mit dieser Analyse aufhören, nur weil Sie die Antworten liefern. Glücklicherweise können ihre schwierigen Fragen sowohl für Sie als auch für sie von großem Wert sein. Eine ausgefeilte digitale Vermögensplattform kann Ihnen helfen, diesen Wert zu erschließen und zu nutzen.
In der heutigen, zunehmend digitalisierten Finanzlandschaft sind alle zukunftsorientierten Vermögensverwalter mit einer Reihe von Herausforderungen bei der Konsolidierung, Analyse und Visualisierung von Daten zur Überwachung von Anlagen konfrontiert. Für Family Officers im Besonderen sind diese Herausforderungen mit drei spezifischen Herausforderungen verbunden. Hier schlagen wir vor, wie Sie diese erfolgreich bewältigen können.

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