Private Märkte machen inzwischen fast 30% des durchschnittlichen Family-Office-Portfolios aus. Dennoch verfolgen viele Family Offices nicht systematisch die Performance oder prognostizieren die Cashflows dieser Anlagen. Institutionelle Anleger behandeln Private Equity, Risikokapital und andere illiquide Anlagen als messbare, prognostizierbare Komponenten der gesamten Portfoliostrategie. Sie automatisieren, was Family Offices oft durch vierteljährliche manuelle Abstimmung, Tabellenkalkulationen und reaktives Cash Management erreichen. Speziell entwickelte Technologie schließt diese Lücke und bringt Automatisierung auf institutionellem Niveau in die Größenordnung von Family Offices, ohne dass dafür Ressourcen auf institutionellem Niveau erforderlich sind.
Nehmen wir ein Beispiel für den vierteljährlichen Leistungsbericht eines Family Office: Aktien steigen um 12%, festverzinsliche Anlagen stagnieren, Alternativen sind stark. Beachtliche Renditen, aber waren sie das Ergebnis bewusster Entscheidungen oder nur Glück? Aus teuren Managern, die ihre Gebühren verdienen, oder aus passiven Engagements, die billig nachgebildet werden können? Ohne die Quellen der Performance zu verstehen, kann das Büro vergangene Entscheidungen nicht bewerten, Manager nicht zur Verantwortung ziehen und zukünftige Ergebnisse nicht verbessern. Performance-Attribution-Analysen auf institutionellem Niveau liefern die Antworten, und eine speziell entwickelte Technologie macht sie auch für Family Offices ohne institutionelle Ressourcen verfügbar.
Für Family Offices können Diversifizierungsstrategien nur allzu leicht zu einer operativen Belastung werden. Wenn es mehrere Verwahrstellen, Anlageklassen und Gerichtsbarkeiten gibt, können die Strukturen, die das Vermögen schützen sollen, dieses verdecken. Leider ist das Fortbestehen der auf Tabellenkalkulationen basierenden Konsolidierung ein Symptom für eine Infrastrukturlücke. Glücklicherweise können Family Offices davon lernen, wie institutionelle Anleger mit dieser Lücke umgehen.
Die Märkte warten nicht auf vierteljährliche Überprüfungen. Das sollte auch das Risikomanagement nicht tun. Institutionelle Anleger überwachen Risiken kontinuierlich - aber nicht, indem sie ihre Mitarbeiter ständig auf Bildschirme schauen lassen. Family Offices können dieselbe proaktive Überwachung durch automatisierte Überwachungstechnologie erreichen, die mehrere Risikofaktoren verfolgt und Portfoliomanager benachrichtigt, sobald Schwellenwerte überschritten werden.
Sie kennen den Wert Ihrer Private-Equity-Beteiligungen, Ihres Immobilienbesitzes und Ihrer Risikokapitalbeteiligungen. Aber wissen Sie auch, wann diese Vermögenswerte Kapital erfordern - oder zurückgeben - werden? Der Unterschied zwischen reaktiver Improvisation und proaktiver Planung liegt nicht in einem ausgefeilten Treasury-Management. Es ist die Behandlung Ihrer konsolidierten Vermögensinformationen als strategisches Gut. Speziell entwickelte Technologie verwandelt fragmentierte Bestände in vorausschauende Liquiditätsprognosen und verwandelt das Cashflow-Management von einer Krisenreaktion in einen Wettbewerbsvorteil.
Universitätsstiftungen wie die von Yale und Stanford übertreffen regelmäßig die meisten privaten Portfolios, oft mit beträchtlichem Vorsprung. Das Geheimnis ist nicht nur der Zugang zu exklusiven Anlagen oder brillanten Managern. Das eigentliche Unterscheidungsmerkmal ist etwas Grundlegenderes: ein disziplinierter, datengesteuerter Ansatz für das Portfoliomanagement, bei dem die Informationsinfrastruktur ebenso ernst genommen wird wie die Auswahl der Anlagen. Die meisten Familien verwalten acht- oder neunstellige Portfolios mit Instrumenten, die in einem institutionellen Umfeld undenkbar wären. Doch die Lücke schließt sich, da speziell entwickelte Technologien institutionelle Fähigkeiten in die Reichweite von Privatvermögen bringen.
Vermögende Privatpersonen sichern Markt-, Währungs- und Kreditrisiken sorgfältig ab. Sie beschäftigen hochqualifizierte Berater, um sich vor Schwankungen zu schützen und diversifizierte Portfolios aufzubauen, die geopolitischen Schocks standhalten können. Dennoch lassen viele eines ihrer größten operativen Risiken völlig ungeschützt: ihre Vermögensdaten.
Für UHNWIs ist die Wahl des richtigen Finanztechnologieunternehmens - oder kurz Fintech - eine Entscheidung, bei der viel auf dem Spiel steht. Verschiedene Arten von Fintechs dienen unterschiedlichen Zwecken, aber ein Unternehmen, das die Vermögensverwaltung unterstützt, muss besonders genau geprüft werden: Es verarbeitet eine Vielzahl der sensibelsten Daten eines Vermögensinhabers. Das Land, in dem ein solches Fintech-Unternehmen tätig ist, ist ein Schlüsselfaktor dafür, wie diese Daten geschützt werden - und sollte ein Schlüsselfaktor für die Entscheidung sein, mit diesem Unternehmen zusammenzuarbeiten.

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