Burgeronomics: Was ist der Big-Mac-Index?

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In der heutigen vernetzten Welt sind die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den Ländern ein faszinierender Untersuchungsgegenstand. Ein unkonventionelles, aber aufschlussreiches Instrument, das Licht in diese Unterschiede bringt, ist der Big-Mac-Index. Dieser faszinierende Wirtschaftsindikator mag zwar skurril klingen, bietet aber wertvolle Einblicke in die globale Vermögensverteilung und Kaufkraft.
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Quelle: www.cashnetusa.com

Der Big Mac Index ist ein einfaches, aber wirkungsvolles Instrument, um makroökonomische Trends zu verstehen. Um Ihnen spezifischere Einblicke zu geben, wie sich diese Trends auf den Wert Ihres Portfolios auswirken, konsolidiert die Altoo Wealth Platform Daten aus allen Bereichen Ihres Vermögens, analysiert sie automatisch und zeigt aktuelle Performance-Informationen über intuitive Dashboards an.

 

Den Big Mac-Index verstehen

Der Big-Mac-Index ist ein nicht offizielles Instrument zur Bewertung und Gegenüberstellung der Kaufkraft verschiedener Währungen weltweit. Er wurde von der Wirtschaftswissenschaftlerin Pamela Woodall entwickelt und erstmals 1986 in der Zeitschrift The Economist veröffentlicht. Dabei wird der Preis eines Big Mac-Burgers von McDonald's als Standardbezugspunkt verwendet. Die zugrunde liegende Annahme ist, dass sich die Grundelemente eines Big Mac - Brot, Fleisch, Salat und Soße - in den verschiedenen Regionen und Menüs nicht wesentlich unterscheiden.

 

Untersuchung globaler Ungleichheiten

Durch die Untersuchung der Big-Mac-Preise in verschiedenen Ländern zeigt der Index die relative Stärke oder Schwäche der Währung eines Landes. In wohlhabenden Ländern, die sich durch hohe Arbeitskosten und eine größere Kaufkraft auszeichnen, sind die Big Macs tendenziell teurer. Umgekehrt sind die Kosten für einen Big Mac in weniger wohlhabenden Ländern niedriger, was auf eine geringere Kaufkraft hindeutet.

 

Weltweiter Preis für einen Big Mac ab Juli 2023

Die Schweiz hat den teuersten Big Mac der Welt mit einem Preis von 7,73 US-Dollar, was die robuste Wirtschaft und die starke Währung des Landes unterstreicht. Gleichzeitig kostete ein Big Mac in den USA 5,58 Dollar und in der Eurozone 5,82 Dollar.

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Quelle: www.statista.com

Wie hat sich der Big-Mac-Index in den letzten Jahren entwickelt?

Viele Länder haben ihren Rang im Big-Mac-Index in den letzten Jahren kaum verändert. Die Ukraine, Russland und Indien waren schon vor einigen Jahren am Ende der Rangliste, während die Schweiz immer an der Spitze lag. Die Schweizer hatten oft die höchsten Dollarpreise pro Big Mac weltweit und wurden nur von Norwegen oder Israel auf den zweiten Platz verwiesen.

Langfristige Entwicklungen lassen sich an den Indexdaten der letzten Jahrzehnte ablesen. Zum Beispiel der Aufstieg Chinas, das noch 1995 den niedrigsten Preis pro Big Mac in der Welt hatte. Auch das Ende der Sowjetunion spiegelt sich in den Daten des Economist wider: Anfang der 1990er Jahre waren auch heutige EU-Mitgliedstaaten wie Polen und Ungarn am Ende der Rangliste zu finden.

 

Beschränkungen und Kritikpunkte

Ökonomen kritisieren, dass der Preis für einen Big Mac nicht ausreicht, um die Kaufpreisparität zu vergleichen. Dies bedeutet, dass sich der Index viel leichter ändern könnte als ein standardisierter Warenkorb. Sie argumentieren auch, dass der Big-Mac-Index den verschiedenen Faktoren, die den Preis in verschiedenen Ländern verändern können, nicht gerecht wird. So gibt es beispielsweise weltweit große Unterschiede bei den Löhnen oder den Transportkosten, die nicht berücksichtigt werden können.

Obwohl der Burger in den meisten Geschäften in standardisierter Form verkauft wird, ist er nicht überall identisch: In Indien zum Beispiel, wo der Verzehr von Rindfleisch tabu ist, wird er mit Hühnchen zubereitet. Außerdem werden Big Macs nicht in allen Ländern der Welt verkauft. In vielen afrikanischen Ländern gibt es zum Beispiel keine McDonald's-Filiale.

 

Die besten Big Mac-Alternativen 

  • Ein Brotlaib. In manchen Ländern wird nicht so viel Brot gegessen, deshalb funktioniert es nicht so gut wie der Big Mac.
  • Ein iPhone 7. Das iPhone 7 ist derzeit das meistgenutzte Telefon der Welt. Da es sich jedoch um ein altes Modell handelt, schwanken die Preise je nachdem, wo Sie es kaufen. 
  • Ein Starbucks-Kaffeebecher ist ein ähnlicher Artikel, aber er wird den berühmten Big-Mac-Index nicht verdrängen.

Wie Sie sehen, gibt es mehrere Alternativen zum Big-Mac-Index. Auch der Chicken Index, der mehr afrikanische Länder umfasst, verfolgt einen ähnlichen Ansatz. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Big-Mac-Index wurde auch der iPhone-Index veröffentlicht, der eine neue Orientierungshilfe auf den Devisenmärkten bieten soll. Wer Preise innerhalb der EU vergleichen möchte, kann auch den Preisniveauindex für EU-Länder konsultieren.

Angesichts der Nachteile des Big-Mac-Index sind alternative Methoden zur Messung des weltweiten Wohlstandsgefälles entwickelt worden. Der Big-Mac-Index bleibt jedoch aufgrund seiner Einfachheit und seiner großen Bekanntheit beliebt.

Trotz seiner Einschränkungen bietet der Big-Mac-Index eine einzigartige Perspektive auf die globalen wirtschaftlichen Ungleichheiten und die Vermögensverteilung. Durch die Analyse der Preisunterschiede bei einem bekannten Fastfood-Produkt erhalten wir Einblicke in die Kaufkraft und die relative Stärke der Währungen weltweit. Auch wenn es sich um ein informelles Instrument handelt, zeigen seine langjährige Popularität und die jährlichen Aktualisierungen seine Nützlichkeit als Ausgangspunkt für das Verständnis internationaler Volkswirtschaften. 

Wenn Sie sich also das nächste Mal einen Big Mac gönnen, denken Sie daran, dass er mehr bieten kann als nur eine leckere Mahlzeit - er kann auch wertvolle Einblicke in unsere globalisierte Welt vermitteln.

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